Plastinator schafft mit Leichen Arbeitsplätze

Der als "Plastinator" bekannte Gunther von Hagens hat heute im Brandenburgischen Guden eine Fabrik eröffnet, die aus Leichen Lehrobjekte schaffen will. Bereits mit seiner Ausstellung "Körperwelten" sorgte der Heidelberger Anatom für Furore. Unter dem Deckmantel der Forschung und des anschaulichen Lehrmittels wurden menschliche und tierische Leichname mit Kunststoff ausgehärtet und zerschnitten um sie als Kunstobjekte wieder zusammenzusetzen.
Mit anschaulicher Humanbiologie hatte das wahrgewordene Horrorfilmequipment wenig zu tun.
Nun wird die wahre Intention des Totenkünstlers noch deutlicher - aus Polen wegen heftiger Proteste verwiesen, bemächtigt er sich der vielen Langzeitarbeitslosen der ostdeutschen Stadt die bereits seit vielen Jahren auf einen neuen Job warten, um seine Werke künftig für den Weltmarkt zu produzieren.
"Als besonderen Clou hat der Präparator die Poker-Runde aus dem jüngsten James-Bond-Film "Casino Royale" mit plastinierten Leichen nachstellen lassen, denen die Haut abgezogen wurde. Wenn der Film in den nächsten Tagen anläuft, wartet die Pokerrunde ab Freitag als Blickfang im Gubener Plastinarium auf Besucher, die Geschmack an der makaberen Schauwerkstatt finden.", berichtete Spiegel.de

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