28.2.06

Verbreitung!

Täglich sitze ich irgendwo rum und wünsche mir etwas. Ein Glas Ginger Ale, oder vielleicht sogar richtiges Bier, den Weltfrieden, überaus großen Reichtum und ähnliche Kleinigkeiten.

Heute wünsche ich mir die Verbreitung meiner Blog-Adresse.

Schreibt es überall hin!

Auf U-Bahnen, auf Häuserwände, lasst es eurem besten Freund auf die Stirn tätowieren, verteilt Propagandaflugblättchen.

www.keinehandcreme.de.vu - Unkultur und Niveauvolles!

(oder ohne Werbung: http://keinehandcreme.blogspot.com).


Vielen Dank für die freundliche Unterstützung.


27.2.06

Das Drama vom "von"

Viele von uns kennen das Dilemma (die meisten wohl eher nicht), heißt der gute Johann Wolfgang nun "von Goethe" oder einfach nur "Goethe".
Des Rätsels Lösung ist recht simpel. 1782 wurde der unser lieber Johann, Mitbegründer der Klassik, in den Adelsstand erhoben und verdiente sich somit das kleine "von" dazu.
Alle vorher geschriebenen Werke wie "Die Leiden des jungen Werthers" sind deshalb nur mit "Johann Wolfgang Goethe" benannt. Alles was danach kam wurde vom Adel höchstpersönlich verfasst.

25.2.06

Alice im Stroh- und Jaucheland

Wer hätte das gedacht. Ich, Verfechter der Großstadt, Liebhaber der mannigfaltigen Auswahl von Konsumangeboten bin gestern den Weg in die andere Richtung angetreten. Bauernhof. Ziegen, Ponys, Schafe, Esel, Hühner, Kaninchen, Meerschweinchen, Katzen und Hunde durften sich freuen von mir gestreichelt und gefüttert zu werden. Wie kam es dazu? Ganz einfach, meine Freundin hat mich mitgeschleppt.

So saßen wir dann den ganzen Nachmittag zwischen kleinen Kindern, bastelten Masken und feierten Fastnacht. Ich glaub wir waren ein wenig zu enthusiastisch, denn es brach ein regelrechter Kampf um die coolste und aufwendigste Maske zwischen uns und den Kleinen aus. Fairer weise muss man sagen, dass wir gewonnen haben. Wer auch sonst.

Krönung des Ganzen war die offensichtliche Mehr-als-nur-Freundschaft-Affäre zweier 10 Jähriger, die sie natürlich vehement bestritten. Die anderen Kinder waren ebenfalls unserer Meinung. 2:0 für uns.

Wer jetzt glaubt ich kam als neuer Mensch wieder nach Hause, der irrt sich, ja regelrecht schämen sollte er sich sowas auch nur gedacht zu haben. Nein, alles beim Alten. Auch wenn's vielleicht ein bisschen Spaß gemacht hat.

23.2.06

Darth Vader hat fertig




















Die menschliche Verkörperung der dunklen Seite der Macht, "Darth Vader", wurde auf dem Alter Markt in Köln beim Verlassen einer mobilen Herrentoilette gesichtet. [...]

Quelle: Welt.de

Gut zu wissen

Der Luxusliner Queen Mary II hat eine eigene Brauerei an Bord. Respekt!

22.2.06

Albträume am Küchentisch


Mit großer Neugier begab ich mich gestern Abend mit 3 Freunden in die Welt von Doom - das Brettspiel. Ja, ihr habt richtig gehört. Als Grundlage dient das PC Spiel Doom3, dass ja auch bereits durch die Verfilmung und die Romane kommerziell ausgeschlachtet wurde. Das Brettspiel schließt die Lücke zwischen herkömmlichen Brettspielen, die sehr zufallsorientiert funktionieren und Pen&Paper Rollenspielen, bei denen völlige Freiheit über die Handlungen herrscht. Ideal also für die Jenigen, denen Monopoly nun doch mal zu langweilig geworden ist.

Man braucht einen Spielleiter der alle Höllenkreaturen spielt, das Szenario voranbringt und leicht sadistisch veranlagt ist. Und 1-3 Spieler die in die Rollen der Marines schlüpfen. Wie im klassischen Konflikt-Simluationsspiel (KoSims) kämpfen 2 Parteien gegeneinander. Der Spielleiter hat das Ziel 6 Mal Spieler in den Boden zu stampfen, wohingegen die Marines den Ausgang aus den bluttriefenden Korridoren finden müssen um von der infiltrierten Marsstation zu flüchten. Wer seine Mission zuerst erledigt, gewinnt das Spiel.

Die Monster sind detailgetreu aus dem PC Spiel übernommene Plastik-Miniaturfiguren, auch die Korridore, die je nach Szenario unterschiedlich zusammengesteckt werden sind exakte Kopien derer aus der PC Variante. Insgesamt ist die Aufmachung des Spiels sehr hochwertig. Sowas sieht man nur selten, allein deswegen würde ich das Spiel schon kaufen ;-).

Die Regeln sind anfangs sehr komplex. Wer allerdings P&P Rollenspiele wie z.B. Shadowrun gewöhnt ist, der dürfte einen kleinen Vorteil haben mit den Reichweiten, den Waffenfertigkeiten und dem Schaden zurechtzukommen. Es ist sinnvoll einfach drauf los zu Spielen und sich die Regeln dabei einzuprägen. Nach etwa 2 Stunden hatten wir soweit alles verstanden und die Kampfhandlungen liefen flüssiger.

Grob erklärt funktioniert Doom - Das Brettspiel so:

Das ganze Spiel ist runden basierend, jeder ist nach dem anderen dran. Der Spielleiter zuletzt. Die Spieler bewegen sich und erkunden die Räume.
Dabei finden die Marines Waffen, Munition, Ausrüstung oder im schlechtesten Fall - Monster! Der Spielleiter lässt besondere Ereignisse wirken, die er anhand von Spielkarten auswählt. Die Spieler reagieren nacheinander auf die Situation (Kampf, Flucht, etc.). Wichtig dabei: Ohne Muni kein Schuss! Macht aber nichts, die Marines können auch mit ihren Händen zuschlagen. Von Spielbeginn an besitzt jeder Spieler zusätzlich noch eine Pistole. Nachdem der Angriff erfolgt ist, wird der Schaden den die Waffen macht mit der Panzerung des Opfers ab geglichen. Dadurch wird der tatsächliche Schaden ermittelt. Das geschieht mit speziellen farbigen Würfeln die dem Spiel beiliegen und Übersichtskarten mit den Werten der Waffen und der Monster, die jeder Spieler erhält.
Verläuft ein Angriff tödlich werden die Kills notiert (z.B. Zombies: 2).
Dies ist für die Punktevergabe am Ende des Szenarios wichtig.

Es gibt noch viele Elemente die das Spiel sehr interessant machen, z.B. die Möglichkeit in die Handlung des Spielleiters einzugreifen oder besondere Fähigkeiten der Spieler die die Individualität des Charakters ausweiten.

Jede Runde Doom ist anders als die letzte. Die Gestaltung der Abenteuer obliegt voll und ganz dem Spielleiter und seinen Spielern.

Das Spiel ist für jeden etwas der auf Taktik, Spannung und beklemmende Atmosphäre jenseits des Computers Lust hat.

21.2.06

Der Norden wird dunkel...

...unter diesem Thema steht das erste Nebelmoor-Festival am nordischen Rande Deutschlands. Genauer gesagt in Halbemond bei Norden (Ostfriesland). Irgendwie haben es die Veranstalter geschafft Szenegrößen wie Haggard, Unheilig und Tanzwut für ihr düsteres Spektakel zu buchen. Auch für den eifrigen Viva-Gucker gibt es eine Band deren Namen sein Unterbewusstsein vielleicht mit einem Bild verbinden wird - Lacrimas Profundere.
Das Nebelmoor-Festival findet am 09. und 10.09.2006 statt und bietet neben einer Stunde spielzeit für jede Band auch Entspannungszelte. Zum einen "Shiisha's Inn" in dem es Shiisha rauchen satt und Tee gibt, sowie "Uwe's Bierpub" der den Alkoholpegel der Festivalbesucher konstant auf hohem Level halten wird.
Des Weiteren wird es einen Hexenmarkt, ähnlich einem Mittelaltermarkt geben, auf dem ihr die Reise in die Zeit der Inquisition antreten könnt.
Zeltmöglichkeiten sind etwa 300 Meter vom Festivalgelände natürlich auch gegeben.

Der ganze Spaß kostet für einen Tag 25€ und für beide Tage 45€.
Wer sich schnell das 2-Tagesticket sichert, bekommt ein Gratis-Festival-T-Shirts, welches am Festivaltag ausgehändigt wird.

Tipp: Einfach mal die Hörproben der einzelnen Bands durchstöbern und schauen ob es zusagt. Im Falle dieses Falles, sofort Ticket bestellen. Dieses Festival wird den Norden für immer verdunkeln.

Line-Up
























Weitere Infos auf www.nebelmoor-festival.de

20.2.06

Ein neues Leben

Hi und guten Tag

dies ist der erste Beitrag von meinem überaus pseudo- bis fast-kulturellem Blog mit dem Titel "Niveau ist keine Handcreme".
So ganz genau weiß niemand (nicht einmal ich) was ihn hier erwarten wird.
Aber wir werden sehen wie sich das Ganze entwickelt.

Weiterhin viel Freude mit dieser Seite.


Ehrfürchtigst Euer
Lars B